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2018: das Jahr der Premieren!
So früh haben wir noch nie geerntet: am 5. September holten wir im Rebberg in Weingreis ein paar hundert Kilo Blauburgunder und in Ligerz einige Kistchen Gutedel. Der daraus gekelterte weisse Wein ist nun im Val de Travers bei der Firma Mauler und wird in den nächsten Monaten zum ersten engelsgruss-Schaumwein – hergestellt notabene nach der traditionellen Méthode Champenoise!

Ebenfalls zum ersten Mal gibt es ab Ostern 2019 einen Gewürztraminer. Die Trauben hat Jean-Daniel Giauque in La Neuveville angebaut und geliefert. Am Erntetag, 19. September 2018, war es immer noch sehr warm. Ich habe die eingemaischten Trauben deshalb während anderthalb Tagen auf unter 20 Grad Celsius heruntergekühlt und erst dann gepresst. Die Gärung dauerte fast drei Wochen bei ziemlich kühlen Temperaturen. Bis zum Filtrieren im März habe ich die feine Hefe rund alle zehn Tage aufgerührt.

Weil der Weinjahrgang 2018 so gesund und munter war, haben wir uns während dem Läset ganz spontan entschieden, zum ersten Mal einen Teil der Pinot Noir aus der Parzelle «Aufbruch» in Wingreis mit den trauben-eigenen Hefen vergären zu lassen, also keine industriell hergestellten Reinzuchthefen zuzufügen. Das hat prima funktioniert. Der Wein heisst «Mons Angelorum», hat einen goldenen Stern auf der Etikette und wir haben eine grosse Freude daran.

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